Sonne tanken will gelernt sein

Mai 9, 2008 - No Responses

Ist das nicht wundervoll? Früh morgens um halb 7 Uhr beginnt aus meinem Wecker laut Musik zu düdeln, die Sonne scheint in mein Zimmer oder jedenfalls ein paar Ableger, die sich bereits auf meine Südseite verirren, und ich bin augenblicklich wach. Im Halbschlaf frage ich mich noch, ob ich zu spät dran bin, die Vögel begrüßen mich (bilde ich mir ein). Das ist schlicht und ergreifend der Grund, warum ich den Frühling und Sommer mehr mag als die anderen beiden. Im Winter stehe ich auch zwei Stunden später noch nicht so klar im Kopf auf.

Was geht nur für eine riesen Maschinerie in mir in Gang, wenn ich der Sonne ausgesetzt bin? Es ist wie Tag und Nacht, im wahrsten Sinne des Wortes: Jetzt beginnt die Zeit, wo ich wieder länger abends arbeiten kann, nur weil ich Licht habe… 5 Tage Sonne pur in Osnabrück und meine Stimmung ist in Höchstform. An diesen Gedankenstellen fühle ich mich dann so unglaublich abhängig, eingesperrt in einen Körper mit kaum bewusst zu beeinflussendem Hormonsystem -.-.

Stichwort Arbeit & Sonne: Im letzten Jahr um diese Zeit hatte ich so viele Pläne, was ich alles gern unternehmen möchte; mit dem Rad in die Umgebung, Spaziergänge durch noch nicht entdeckte Wälder, chillen auf der Schlosswiese, wie so viele Studenten, die scheinbar nichts besseres zu tun haben. Und…was kann ich euch davon erzählen? … Eben. Dieses (!) Sommersemester wird das anders. Man muss einfach mal raus! Dieses ewige Computergetippe und -gelese ist nicht gesund. Arbeitsplatz nach draußen verlegen ist mein Motto ab jetzt.

Anfänge kann ich bereits verbuchen *stolz sei*: Gestern las ich Semantik (wozu hat man auch einen Drucker) vor der Uni und nutzte später auch zum 1. Mal die Bank in unserem wundergrünen Hinterhof (der nur bei diesem Wetter krakelende Kiddies anzieht wie kleine Stechfliegen) zum Weiterlesen. Es geht. Wenn man nur will! Heut war die Schlosswiese dran, leider nicht zum Chillen (schaff ich auch noch, tschakaa), aber immerhin arbeitete ich im Freien.

Vergeblich werde ich wohl auf die Nachricht an irgendeiner Tafel warten: “Cori, die Vorlesung, die du gerade besuchen willst, findet auf der Schlosswiese statt!”, so wie ich es für andere Fächer bereits sah. Unser Studiengang ist einfach zu sehr Beamer abhängig…

New Science Blog

Mai 1, 2008 - No Responses

I discovered a new blog. Do you know Arthur Shapiro? He’s the one with the great illusions I’ve seen in one of my study courses. Have a look at “Illusion Sciences“.

The Importance of Free Will

Mai 1, 2008 - No Responses

Do you believe in free will? No? You better should, otherwise you seriously have to challenge your attitude towards morality… Read this.

EMAF

April 27, 2008 - No Responses

Das European Media Art Festival ging heute in Osnabrück zu Ende und wir schafften es, noch die allerletzte Veranstaltung zu besuchen - das BestOf. 1 1/2 Stunden lang Kurzfilme. Was wir dort für Kinoeintrittspreise geboten bekommen haben, war recht durchwachsen. Da bin ich fast froh, den Rest nicht zu kennen ;), von wegen Bestenliste. Am meisten beeindruckt haben mich ein Film im positiven und zwei andere im negativen Sinne: Ersterer war ein lebhafter Ausschnitt aus Berlin. Ein junger Mann ist kreuz und quer in der Hauptstadt mit einem Putzeimer samt Fensterwischequipment unterwegs. Weder Bus (die Ampel wurde schon grün), noch Straßen-, noch S-Bahn waren vor ihm sicher. Alle bekamen beim Halt an den jeweiligen Stops sofort eine gewischt. Die Reaktionen waren so verrückt wie die Idee selbst: Viele waren einfach nur irritiert und stellten daher die selten dämliche Frage: “Was machst n du da?” Eine Fahrerin wollte wissen, ob er jetzt auch noch nen Euro haben will, eine Bahnsteherin wies auf die Gefahren des Wassers auf den Frontscheiben hin (”Wir arbeiten ja hier mit Strom und so.”) und wieder ein anderer Zugführer rief umgehend den Bundesgrenzschutz (!), vielleicht der potentiellen Terroristengefahr wegen?? Seltsam, was in manchen Köpfen so vor sich geht. Der Film hieß dann auch: “Trotzdem danke”. Die andern beiden waren sich in sofern ähnlich, als dass sie zwischen 10 und 15min ein und dasselbe bewegte Bild zeigten mit furchtbar monotonem Geräusch im Hintergrund. Unglaublich, dass Menschen in solchen Situationen Geduld zeigen und weder laut werden noch gemeinsam weglaufen, nichts, nada. Wir ja auch nicht. Wahrscheinlich in der Hoffnung auf Besseres. Aber da kam nichts weiter. Sie waren die beiden letzten Kunststücke des Abends *argh*. Besonders der eine hat in gewisser Art und Weise den Wahnknopf in uns getroffen. Ein Waldstück, in das innerhalb von 15min immer schneller rein und rausgezoomt wird…dazu Brummton. Ich habe irgendwann aus lauter Wahn nur noch halb hysterisch lachen können und schien damit nicht die einzige zu sein. Gruselig. Und der wollte einfach nicht aufhören. Als das Licht anging konnte ich nicht schnell genug gucken, da war die Hälfte des Saals schon in die milde Abendluft geströmt :).

Dennett und wir in Amsterdam

April 25, 2008 - 3 Responses

Gestern unternahmen wir quasi die erste Exkursion unseres Studentenlebens - wir besuchten Dennett in Amsterdam.

Dank unsereres erfolglosen Versuches vor einem Jahr nach Edinburg zu fliegen, um einem Talk von dem berühmten Philosophen Daniel Dennett zu verfolgen, bekamen wir vor 2 Wochen von unserem Philosophieprofessor den entscheidenden Hinweis: Dennett, Amsterdam, yeay!

Glücklicherweise macht es einem das Studium nicht ganz so schwer wie die Schule, wichtigere Dinge im Leben als die Anwesenheit in der jeweiligen Institution wahrzunehmen. Zu viert fuhren wir früh los und kamen pünktlich im “Amsterdam Medical Center” gegen Mittag an. Sogleich packte ich demonstrativ mein mitgebrachtetes Dennettbuch vor mir auf den Tisch und wurde prompt von einem Niederländer angesprochen, dem ich draußen schon erklärt hatte, dass dies der Dennett Saal sei, weil ich gar nicht mitbekommen hatte, dass ich auf Niederländisch gefragt wurde. Dazu später noch ein paar Worte.

Also, neue Freunde zu finden, scheint hier nicht schwer zu sein. Nicht lang und wir hatten einen Plan, wir wir später Amsterdam unsicher machen wollten. Ich plauderte gerade mit Andreas, da kam… DENNETT!, der Dennett, über den wir Essays schreiben mussten, dessen Name mir in meiner Philosophieprüfung nicht entgehen konnte…bla…und ich nur so: ” *verhalten kreisch* Da, da, daaaa!!! Dennett!!”
*lol* Wusste gar nicht, dass so viel Groupiepotential in mir steckt. Er sah genau so aus, wie wir uns das vorgestellt hatten: Weihnachtsmann, hier vielleicht besser Märchenonkel mit genau der passenden Stimme. Genauso der Hörsaal: wie erwartet eines Dennetts würdig.

Eingeleitet wurde der Vortrag vom Psychatriezentrum. Der Typ hat alles, worüber Dennett so philosophiert, als wichtigen Bestandteil der psychatrischen Arbeit dargestellt. Das war unglaublich. Die Rede triefte nur so von Heroisierung seines Fachbereiches. Dennett konnte sich teilweise das Schmunzeln auch nicht verkneifen.

Sein Thema “How cultural evolution builds human minds” fügt sich hervorragend in das scheinbare Motto dieses Semesters ein: The evolution of mind, culture and society. (Wir besuchen hier ein Seminar dazu und das Kolloquium hat als Gastprofessor jemanden am Institut, der sich ebenfalls mit diesem Thema auseinandersetzt). Jeder unserer Professoren kann sich ruhig ein gutes Stück von Dennett abschneiden! Mag sein, dass nicht jedem eine solch angenehme Erzählstimme gegeben ist, aber das Ganze war wie eine gute Geschichte, der man noch länger lauschen wollte.

Ich habe mit meiner Kamera mitgeschnitten, allerdings wollten die Akkus nach der Hälfte den Geist aufgegeben, weshalb ich so gut wie keine Fotos von Amsterdam hier präsentieren kann *schnüff*. Leider musste er pünktlich gehen. Da kommt er extra nach Amsterdam und hat dann nicht mal Zeit die Diskussion sich richtig entwickeln zu lassen. Aber es hat sich trotzdem auf alle Fälle gelohnt!

Das Wetter spielte anfangs auch noch mit, sodass wir am frühen Abend in der Stadt spazieren konnten. Das war mein erster Besuch in Amsterdam und mir war gar nicht so bewusst, wie viel Wasser sie hier haben. Überall Kanäle und Brücken und lang gezogene schmale Kähne. Irgendwo hat es einen Charme von Venedig *seufz*. Osnabrück ist einfach zu - naja - trocken (von unten). Die Häuser in der Innenstadt sind bezaubernd und die Gassen und Winkel geheimnisvoll einladend. Auf dem Markt gingen wir durch Reihen von Tulpen und stürmten in den ersten und gleichzeitig letzten Einkaufsladen, den wir erspähten, um die Kostbarkeit “Vla” zu exportieren. Dieser Tetrapack gefüllte flüssige Pudding in allen Geschmacksrichtungen ist in Deutschland nicht zu bekommen. Nicht mal hier, wo wir doch schon recht grenznah wohnen. *mmmmhjam*

Zwischendurch immer mal wieder und auf dem Weg zurück zum Auto kamen wir ordentlich in den angekündigten, aber ignorierten Regen -.-. Welch ein Glück, dass sich das überhaupt so lang gehalten hat. Die Rückbank schlief dann auch skrupellos, während ich die Fahrerin bei Laune hielt, um sie vor dem Einschlafen zu bewahren ;). Was für ein Tag! Das wiederholen wir bald wieder!

Am lustigsten ist für mich aber immer noch die Sprache. Dieses harte Geröchel, dass Niederländer sicher länger heiser bleiben lässt während Erkältungen als andre Leut, im Deutsch-Englischen Slam ist unglaublich. Wie bereits erwähnt, passierte es mir, dass ich meinte, jemanden Deutsch reden zu hören, genauso wie ich abends beim Pizza essen die Nachbartischunterhaltung als Englisch auffasste…Bis ich schlussendlich immer mitbekam - Moment… die Worte hast du grad nicht verstanden - das war Niederländisch (wie bei der Sendung mit der Maus). Meine Lieblingswörter: “geopened” und “liefste” (liebste) *g*. Das macht die Kommunikation auf jeden Fall einfach, Lesen gelingt nämlich auch sehr gut.

Und wie praktisch, dass man weder an der Grenze lang aufgehalten wird, noch Geld umtauschen muss, nur um einen Tag in Amsterdam verbringen zu dürfen.

Flowers make me happy

April 18, 2008 - No Responses

Unfortunately, I cannot tell you the reason why that’s so but have a look on that article, which at least proof my statement somehow :) .

MultiKulti

April 14, 2008 - 2 Responses

Neulich fuhr ich aufgrund des Osnabrück typischen Wetters mal wieder den lieben langen Tag kreuz und quer mit dem Bus. Wie ich da so tagträumerisch sitze und auf mein Ziel warte, unterhalten sich hinter mir eine Mutter und ihre Tochter. Ich war fasziniert vom Dialogverlauf, den ich aus folgenden Gründen nur halbwegs verstand. In fließenden Übergängen wechselten die beiden vom Deutschen in eine fremde Sprache, die ich als Slowakisch identifizierte (und mich gleichzeitig wunderte 1. das herausgefunden zu haben und 2. sowas in Osnabrück zu hören). Ich konnte nicht aufhören darüber zu philosophieren, an welchen Stellen sie die eine bzw. die andere Sprache gebrauchten und zu welchem Zweck.

Später saß eine junge Frau hinter mir, telefonierend, und das gleiche Schauspiel eröffnete mir erneut Zeit zum Spekulieren, denn auch diesmal wurde ich Zeugin eines wilden Wechsels der Sprachen, der den betroffenen Personen möglicherweise nicht mal bewusst war.

Was stecken hier für Ursachen dahinter? Kann ich mit einer Sprache vielleicht bestimmte Sachverhalte besser ausdrücken als mit der mir anderen Vertrauten, sodass ich je nach Inhalt wechsle? Das erscheint mir zuerst einmal plausibel, weil ich ähnliche Erfahrungen mit Deutsch/Englisch mache, was sich in unserem beliebten Denglisch äußert. Aber das sind oft nur einzelne Wörter, niemals ganze Abschnitte eines Dialoges, wie ich es an diesem Tag erfuhr. Mag allerdings möglicherweise daran liegen, dass ich nicht zweisprachig aufgewachsen bin.

Oder stören sich vielleicht sogar beide Sprachen gegenseitig in mir, sodass ich sogar gezwungen bin, die jeweils Richtige zu wählen um mich einwandfrei auszudrücken? Gerne wüde ich mit jemandem darüber reden, der zweisprachig aufgewachsen ist und selbst solche Erfahrungen tagtäglich im Umgang mit seinen Verwandten/Bekannten macht, die ebenfalls beider Sprachen mächtig sind.

Und das interessanteste für mich überhaupt: Sind das unbewusste oder doch willentlich ablaufende Prozesse, die den Wechsel verursachen? Merke ich, oh jetzt brauch ich mal die Sprache oder jetzt würd ich gern so-und-so weiterreden? Meine Meinung tendiert ja eher zu Nein. Aus dem einfachen persönlichen Grund, dass ich selbst mit meinen normalen Englischkenntnissen schon manchmal überlege, ob ich gerade Englisches oder Deutsches gehört habe.

Sehr betreffend hat es die Kleine im Bus zwischenzeitlich mit: “Gugg mal Mama, MULTIKULTI!”, beschrieben.

4. Semester

April 12, 2008 - No Responses

Die erste Woche des 4. und damit schon vorvorletzten Semesters (*argh*) ist vorüber und gibt mir Anlass ein wenig darüber zu plaudern. Ich denke, es wird das beste! Ich besuche nur noch Veranstaltungen, die mich auch wirklich vollauf interessieren und der daraus resultierende Effekt hat mich begeistert: Ich habe noch nie eine Woche lang so aufmerksam und konzentriert von Anfang bis Ende jeder Vorlesung folgen können. Ausnahmen gibt es hier natürlich, aber das hat Langweile unabhängige Ursachen, bspw. eine wesentlich zu kurze Nacht mit darauffolgender Veranstaltung um 8 Uhr in der Früh. In solchen Situationen ist der Geist willig, aber das Fleisch zu schwach.

Mein Hauptteil liegt in der Linguistik, Biologie und Psychologie. Ich wusste, es würde eines Tages darauf hinauslaufen, auch wenn ich die Hoffnung nie aufgegeben hatte, auch Neuroinfo und Artificial Intelligence bis zum Schluss spannend finden zu können. Daneben habe ich mich aus erstmaligem Zeitpuffer noch in Spaßveranstaltungen gesetzt, u.a. Psychosomatik und Biochemie, die eigentlich so gar nicht in mein Studium passen, aber wir werden interdisziplinär erzogen, also will ich nicht verzichten, auch den Rest an Wissenschaft in mein Weltbild aufzunehmen. Nur die Physik wird es wohl nie schaffen. An dieser Stelle möchte ich meinen Physiklehrer der Klasse 7 bis 9 grüßen.

Es wird auch sonst sehr angenehm, da ich nur Freitags früh raus muss, Montags einen weiteren fast reinen Arbeitstag einplanen kann und die Sonne meine Denkprozesse abends länger aufrecht erhält. Sehr glücklich bin ich auch über meinen dritten Tutorposten, der mich allerdings in andere als erwartete Bahnen verschlägt und hoffentlich zeitlich nicht allzu viel von meinen Interessenvorlesungen frisst.

Damit lautet mein Motto dies halbe Jahr: Was man kann, soll man nehmen.

Frühlingsball

April 6, 2008 - No Responses

Und schon ist wieder ein Ball vorüber *seufz*. Das geht immer viiiel zu schnell ;).

Halbjährlich wechseln sich Uni und FH hier in Osnabrück mit der Gestaltung eines Tanzballes ab. Vergangene Nacht wohnte ich also dem FH Ball bei und erhielt ein weiteres Mal Gelegenheit mein wunderschönes Abiballkleid zu tragen. Ich hatte meine Erwartungen bewusst niedrig gehalten, da der Uni Ball im Herbst unbeschreiblich schön war, aber ich muss gestehen selbst in der Stadthalle kann man für sehr angenehme Atmosphäre sorgen. War begeistert! Den Sektempfang haben wir leider verpasst, genauso wie eine Freundin, mit der ich mich eigentlich verabredet hatte, aber es war nicht möglich sie in dem Menschenmassen den Abend lang ausfindig zu machen… Die Stadthalle hat an der Seite zum Ring hin eine regelrechte Flaniertreppe, von außen beobachtbar, auf der es schon beim Auftritt Spaß machte, hinauf zu stolzieren. Wir gelangten in einen riesigen Raum, wo das Free Steps Orchester bestimmt 3 oder 4 Stunden lang spielte. Hauptsächlich Disco Fox und Cha Cha Musik ließ unser Gedächtnis auf Hochtouren nach vergessenen Schritten suchen, die über die jeweilige Basis hinausging. Walzer und Salsa konnte ich leider nirgends vernehmen, obwohl mir aufgefallen ist, dass man den Salsaschritt ein wenig improvisiert und leicht dem Rhythmus angepasst zu sehr viel Discomusik tanzen kann und dadurch schönen Schwung an den Tag legt. Ab Mitternacht war auch nichts mehr mit klassischem Tanz, Musik ja, und die FH Professoren waren auch fleißig noch die Nacht hindurch beim Schritte beibehalten, aber die Jugend, in noch traumhafteren Kleidern als vergangenen Herbst, ließ nur noch Freestyle sehen. Zwischendurch gab es eine Percussioneinlage auf Mülltonnen und Besen sowie den Pop-A capella-Chor der FH.

Den größten Fehler, den man an solch einem bezaubernden Abend begehen kann, ist sich zwischenzeitlich irgendwo niederzulassen… Hinterher spürt man die Schmerzen in den Fußsohlen ohne Erbarmen ;). Aber ich liebe es zu tanzen, gerade Partnertänze und der Ball hat mich wieder mal in Euphorie für einen Tanzkurs dies Semester und überhaupt versetzt. Das werde ich auf jeden Fall irgendwie in meinen Stundenplan integrieren, jaaa *freu*!

So und wirklich schade, dass wir im Wintersemester im Ausland sind und den nächsten Uni Ball verpassen werden, aber Leute, im Frühjahr kommt ihr endlich mal mit. Langsam sollten meine Bemühungen doch auch mal fruchten. Es macht so viel Spaß und dort ist immer super Stimmung. Also nächstes Mal an meine Freunde hier in Osnabrück: Keine Ausreden mehr ;)!

Märchen, also hör mal

April 4, 2008 - 4 Responses

Ist euch eigentlich noch nie aufgefallen, wie brutal und gewalttätig Märchen sind? Es wird geteert und gefedert, auf heißen Kohlen bis zum Tod getanzt, im Backofen alte Leute verbraten, vergiftet, erschlagen und verstoßen. Warum erkennen wir das als Kind nicht? Oder doch, und betrachten das als gerechtfertigte Bestrafung des “Bösen”? Nur überlegt mal, was den “Guten passiert” in ihrer Odyssee durchs Märchen. Gefressen werden sie und wieder ausgespuckt und um Gold betrogen etc. Und das sind nun “Gute-Nacht-Geschichten”… Und die Moral von der Geschicht: Traue alten Leuten nicht? Wie gut, dass mir nur die Prinzessinnen und ihre wohlverdienten Prinzen aufgefallen sind. Ich hätt ja Alpträume bekommen. (Vom Wolf sowieso.)