Home – Sweet Home

Ein vorerst letzter Eintrag aus Osnabrück.

Auf Wunsch verliere ich nun doch noch ein Wort an das Semesterende: …Ferien!

Jedes Jahr habe ich mich in der Schule auf die Sommerferien gefreut und es war immer eine Erleichterung die Zeugnisausgabe hinter sich gebracht zu haben und in 6 Wochen sonniges Gemüt zu blicken. Und doch lässt sich jedes Ding auf dieser weiten Welt steigern… So befreit wie nach diesem, dem Zweiten, dem Horror-Ihr-müsst-nur-überleben-Semester,
habe ich mich mein Leben noch nicht gefühlt.

Ich kann noch nicht ganz fassen, dass ich nicht schon den ganzen Tag wieder hätte lernen müssen…

Einfach die Seele mehr oder weniger baumeln lassen, den bitteren Nachgeschmack des sich erst langsam wieder einstellen wollenden Schlaf-Wach-Biorhythmus-Selbsteinschätzungsgefühls hinunter schlucken und Müßiggang üben mit den einfachen Dingen des Tages wie – Fernsehen. Ja, auch das gehört dazu:

Es geht auch ohne. Selbst die Nachrichten Abends – früher mein Pflichtprogramm – sind seit Monaten nicht mehr über den Flimmerbildschirm gelaufen und die vielen Leute, mit der Einstellung “ Es kommt ja eh nur Schrott im Fernsehn.“ könnten doch einen Mü Recht haben. Trotzdem empfiehlt es sich als gute Therapie, den kleinen in solchen Situationen lebensnotwendigen Faulpelz in uns herauszulocken und mal zu schauen, was eigentlich die Marketingindustrie inzwischen für neue kreative Autowerbungen auf den Markt gebracht hat.

Ferien. Das heißt auch immer Abschied. Und hält man es denn für möglich? Tief in meinem Innern weiß ich, dass ich dieses verregnet kaffig zugig liebenswürdige Osnabrück doch vermissen werde. In Vorlesungen und Seufzern über unser Arbeitspensum fallen uns oft so viele Möglichkeiten, Dinge zum Unternehmen etc. ein, die perfekt in die Ferienzeit passen bzw. im Grunde nur dann in Angriff genommen werden könnten. Doch wie soll sich ein Haufen geselliger Studenten, verstreut über den Globus unter diesen Bedingungen zusammen raffen können?

Was bleibt, ist die Freude der ReHeimatisierung und der Ausblick aufs nächste Semester. (Wo wir wahrscheinlich genauso wenig Zeit finden werden, weil unsere vielseitigen Interessen es uns förmlich verbieten weniger als 35 Semesterwochenstunden zu belegen ;) ).

Viel Erfolg mit eurer freien Zeit!!

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